Brandelberg (Chiemgauer Alpen)

In den Chiemgauer Alpen gelegen ist die Wanderung auf den Brandelberg sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eine abwechslungsreiche und beeindruckende Wanderung. Bei einer Dauer – abhängig von der Gehgeschwindigkeit und Pausen – von 4 bis 5 Stunden und 770 Metern Höhendifferenz ist es eine eher leichte Bergwanderung. Ein wenig Trittsicherheit sollte als Voraussetzung dennoch gegeben sein. Neben tollen Aussichten überzeugt die Route auch mit ihren vielen idyllischen und grünen Elementen.

Die Wanderung startet beim Wanderparkplatz in Innerwald, der am besten mit dem Auto über die Autobahn und anschließend die Bundesbahn erreicht werden kann. Der Startpunkt liegt dabei bei 740 Höhenmetern. Das erste Stück des Aufstiegs führt über eine relativ breite Forststraße – durch den Wald mit seinen hohen Bäumen hindurch. Nach einer Abzweigung wird der Weg schmaler und führt nun über einige kleinere Brücken über den Bach. Der Wald bietet hierbei an heißen Tagen ideale kühle Temperaturen, um den Aufstieg gut zu meistern. Am Ende des Waldweges wird der Wald symbolisch durch ein Viehtor verlassen.

Nach einem kurzen Stück durch das freie Geländer gelangt man vorbei an saftig grünem Rasen zur Brandelbergalm. Die idyllische Berghütte liegt auf 1225 Metern und bietet eine gute Möglichkeit für eine kurze Verschnaufpause. Eine Holzbank mit grandiosem Ausblick auf den Geigelstein ist dafür die perfekte Gelegenheit. Im Anschluss folgt die letzte Etappe des Aufstiegs bis zum Gipfel des Brandelbergs. Der höchste Punkt liegt dabei bei 1516 Höhenmetern und ist durch einen Grenzstein markiert. Oben angelangt kann unter anderem der Ausblick auf den Zinnenberg genossen werden.

Der Abstieg kann nun entweder über den gleichen Weg zurück erfolgen – es kann alternativ aber auch über die Westseite wieder herabgestiegen werden. Bei letzterem Weg gelangt man über einen eleganten Rundweg – vorbei an einer kleinen Diensthütte – zurück. Es empfiehlt sich genügend Proviant und vor allem Getränke mit sich zu führen, da es unterwegs keine Möglichkeiten gibt einzukehren oder sich anderweitig mit Nahrung und Getränken zu versorgen.

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