Großer Aufacker (1542 m), Kleiner Aufacker (1531 m) – Ammergauer Alpen

Jensibua [CC0], via Wikimedia Commons

Wer in den Ammergauer Alpen auf der Suche nach einer nicht allzu schwierigen, aber dennoch lohnenswerten Tour ist, sollte den Großen und den Kleinen Aufacker nordöstlicher von Oberammergau in Betracht ziehen. Der bewaldete Rücken des Berges bietet angenehme Wanderbedingungen und die beiden Gipfel gute Aussichtsmöglichkeiten auf die umliegenden Ammergauer Alpen und das Wettersteingebirge. Die Aussicht kann zwar mit den Attraktionen des Hörnle und des Ettaler Manndl nicht ganz mithalten, sich aber durchaus sehen lassen. Zudem finden Wanderer hier mehr Ruhe vor, als auf den überlaufenen Nachbargipfeln.

Die Strecke führt über Fahrwege und stabile Bergpfade durch beschauliche Wald- und Wiesenlandschaften, die weder beim Auf-, noch beim Abstieg große Schwierigkeiten bereiten sollten.
Über den Höhenrücken geht es bei mäßiger Steigung zunächst durch den schattigen Bergwald zum Gipfel des Großen Aufacker (1542m) hinauf. Lichtungen und Bergwiesen sorgen dabei für Abwechslung in der Landschaft. Vom Gipfelkreuz braucht es nur etwa 10 Minuten, um auf einem Höhenkamm zum Kleinen Aufacker (1531m) zu gelangen. Dabei geben die Bäume immer wieder den Blick auf die umliegende Landschaft mit dem Murnauer Moos und dem Staffelsee frei.
Beim Abstieg kann in kleinem Bogen relativ schnell auf die Anstiegsroute zurückgekehrt werden. Die Tour ist jedoch in Richtung Romanshöhe erweiterbar, was durchaus lohnenswert sein kann. Wandert man, den Beschilderungen folgend, bis zur Romanshöhe, findet sich dort auch ein attraktiv gelegener Berggasthof mit hübschem Ausblick. Auf der normalen Route befinden sich keine Einkehrmöglichkeiten.

Die Tour sollte etwa drei bis vier Stunden in Anspruch nehmen und umfasst 660 Höhenmeter. Damit ist sie sowohl was Ausdauer, als auch was Schwierigkeit angeht, auch für weniger geübte Wanderer oder zum Einstieg gut geeignet. Bei nicht allzu schlechten Wetterverhältnissen ist sie ganzjährig begehbar und sogar als Winterwanderung oder für Schneeschuhtouren geeignet. Gegangen werden kann sie übrigens in beide Richtungen.
Tipp: Das Erlebnisbad WellenBerg, dessen Parkplatz Start- und Zielpunkt der Tour ist, ist ebenfalls einen Besuch wert.

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